Helmut Becker

 

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Profil Helmut Becker

Zeit ist wie bei vielen anderen auch bei mir ein knappes Gut, denn wer heute Arbeit hat, hat meist etwas zu tun. Privat sind meine Interessen ebenfalls auch noch so weit gefächert, dass es knapp wird mit der wirklich freien Zeit. Beim Sporteln genießt vorwiegend das Laufen meine Priorität.
1988 habe ich mit dem Laufen angefangen und bin ein Jahr später bei meinem ersten Wettkampf eine 37:20 min über 10 km gelaufen. 1991 habe ich mich einem Verein angeschlossen und durch das ein systematisches Bahntraining meine Zeit über 10 Kilometer bald auf 35 min verbessert. 1994 bin ich die 10 Kilometer in 34:37 min gelaufen. Darauf folgte eine dem Berufseinstieg geschuldeten fast 5 jährige Wettkampfpause und auch ein reduzierter Trainingsumfang. In 2000 bin ich dann wieder ins wettkampforientierte Training eingestiegen. 2004 lief ich in Mainz den Halbmarathon in 1:17:58 h und meinem ersten Marathon in Palma de Mallorca in 2:57 h. 2006 habe ich diese Zeit beim Marathon in Frankfurt auf 2:52 h verbessert, wenn man nur die reine Zeit sieht. Unter Berücksichtigung der Temperaturen und der Strecke war die 2:57 h auf Malle aus meiner Sicht trotzdem die stärkere Leistung.
Nach nun über 20 Jahren Lauferei verspüre ich inzwischen doch einen leichten Motivationsverlust. In diesem Jahr habe ich daher an deutlich weniger Wettkämpfen teilgenommen und mit ca. 1.500 Laufkilometern so wenig wie seit Jahren nicht mehr trainiert. Dafür habe ich mal wieder etwas mehr Zeit auf dem Rennrad und dem Mountainbike verbracht. Meine ca. 3000 km, die ich dabei zusammenbekomme habe, sind für reine Radsportler sicher auch nicht der Rede wert.  Mir hat es dafür aber sehr viel Spaß gemacht. Es ist auch nicht mehr mein Ziel, neue Bestzeiten aufzustellen, denn dafür ist nach 20 Jahren eh der Zug abgefahren. Mir ist es wichtiger, so lange wie möglich Sport betreiben zu können und dabei einen Ausgleich zu haben. Für mich hält der Spaß am Sport länger an als die Freude über eine neue Bestzeit. Erst recht wenn man dafür eventuell seine Gesundheit geopfert hat und mit dem Sport aufhören muß. Wichtig ist für mich auch die Vielseitigkeit, d.h. nicht nur zu laufen und Rad zu fahren, sondern im Sommer in den Bergen zu wandern und im Winter Ski zu fahren, mal ab und an zu squashen oder auch mal auf dem Wackelbrett was für die Stabilität zu machen.

 

 

Wo Helmut 2010 startet.

Nieder-Olmer Strassenfestlauf

 

 

 
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