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Martin Skalsky

Mainzer-Laufladen
Laufsport-Zentrum
Südring 96, 55128 Mainz Bretzenheim
Tel: 06131-933241
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag :
10:00- 13:00 / 15:00-19:00
Samstag 09:30- 14:00
Termine nach Vereinbarung !
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Profil Martin Skalsky
Überarbeitet euren Steckbrief, war eine Aufgabe eines Teamtreffens im November 2009. Während mir die Laufberichte eher leicht fallen, finde ich es weit schwerer meinen läuferischen Werdegang zu beschreiben.
Martin Skalsky, geboren am 24.06.78 in Bonn. Spielte seit seinem 6ten Lebensjahr Vereinsfussball. Mit dem ersten Job folgte dann eine zweijährige sportliche Passivität. Dann fing ich an zu laufen, erst unsystematisch und unregelmäßig, inzwischen regelmäßig und mit etwas mehr System. So viel dazu.
Aber auch nach längerem Nachdenken fällt mir keine vernünftige Antwort auf die eigentlich simple Frage „Warum läufst du?“ ein.
Dazu bin ich in meinen ersten Laufjahren zu oft auf die Nase gefallen, sämtliche Ratschläge was man im Training und Wettkampf nicht und auf keinen Fall machen sollte, habe ich ausprobiert und mit Sicherheit genügend Gründe gehabt mir einen anderen Sport zu suchen. 2001 aus einer Laune heraus trat ich in meinem damaligen Wohnort Trier zum Stadtlauf an. 41:25min brauchte ich damals für die 10km. Für einen Untrainierten gar nicht so verkehrt, aber nach gut einer Woche Muskelkater beließ ich es erstmal wieder mit dem Laufen. Ein ¾ Jahr später folgte dann die nächste sportliche Dummheit, in der Vorwoche des Bonn-Marathons entschied ich mich für die Teilnahme. Ein Döner am Vorabend des Rennens schien mir die perfekte Wettkampfgrundlage, zumal ich im Vorfeld auch nie mehr als 10km am Stück gelaufen war. Am nächsten Tag erreichte ich zwar das Ziel in 3:37Std, war aber derart fertig, dass ich auf der Heimfahrt sämtliche Raststättentoiletten zwischen Bonn und Trier aufsuchte. Im Anschluss nahmen die Trainingseinheiten zu, dennoch dauerte es noch einige Zeit bis ich begriff, das für einen Marathon mehr als drei Wochen Training nötig sind.
Mit dem Umzug an den Rhein, wurde ich dann endgültig vom Laufvirus infiziert, fing an regelmäßig zu trainieren und in den Folgejahren verbesserte ich mich stetig. 2006 holte mich Teamchef Mischel ins Team, als er mich bei einem der vielen vom Laufladen unterstützen Läufen, bezüglich des Teams ansprach. Da ich einige Läufer vom Team schon kannte, musste ich nicht lange überlegen.
Seitdem habe ich, auch dank der Unterstützung der anderen Teammitglieder, auf allen Strecken noch mal einen großen Sprung nach vorne gemacht.
Auf meiner Lieblingsstrecke, dem Marathon habe ich mich auf 02:33:41Std. gesteigert, dabei war der erstmalige Sprung unter die 3 Stunden viel schwerer als die letzten Verbesserungen.
Trotz planerischer Fortschritte, regiert bei mir bis heute das strukturierte Trainingschaos (andere würden sich hier übrigens gleich Autodidakt schimpfen). Für Lauftipps bin ich sicherlich der Falsche, dafür liegen bei mir Unvernunft und die Lust am Laufen zu nah beieinander. Womit ich vielleicht doch eine Antwort auf die anfängliche Frage hätte, es ist einfach der Spaß am Laufen, egal ob im Training oder Wettkampf, egal wann, wie und wo.
Seit dem Wolf-Mallorca-Laufcamp 2009 ist noch eine Begeisterung für das Rennradfahren hinzugekommen, auch wenn mein Gesäß diese Begeisterung noch nicht voll und ganz teilt. Der Fußball ist übrigens auch nicht ganz auf der Strecke geblieben, inzwischen jedoch nur noch als Fan und Zuschauer des einzig wahren Karnevalvereins. In diesem Sinne, „Kölle Alaaf“.
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